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Die Sprachstarken 1

Viel Spass im Lernatelier!

Mit Lernateliers gestaltet die Schule in Attinghausen Lernprozesse motivierend und selbstbestimmt. Wie das funktioniert und welche Rolle dabei «Die Sprachstarken 1» spielen, konnten wir auf einem Schulbesuch erfahren.

In der Gemeinde Attinghausen im Kanton Uri, wo 1788 Einwohnerinnen und Einwohner auf 2429 Hektar Alpgebiet treffen, steht die Weiterentwicklung der Schule ganz oben auf der Prioritätenliste. Wir trafen Thomas Walker, Schulleiter, und Lukas Kalbermatten, Primarlehrer, zu einem Gespräch und konnten den Atelierbetrieb der 1. Klasse besuchen.

Unterricht neu denken

Ein vierköpfiges Team, darunter Thomas Walker, machte sich vor fünf Jahren im Rahmen einer Weiterbildung Gedanken über die Zukunft der Schulen in Attinghausen. Die Gruppe war sich schnell einig: Externe Einflüsse wie die Digitalisierung der Arbeitswelt und knappe Ressourcen im Schulbetrieb erfordern eine Weiterentwicklung. Zudem zeigen Studien, dass bereits zwei Jahre nach Abschluss der Volksschule 80% des Gelernten nicht mehr abrufbar sind. «Daraus ergab sich eine zentrale Frage: Wie fördern wir die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler nachhaltig, damit sie in der Gesellschaft von morgen bestehen und diese mitgestalten können?», bringt Thomas Walker die Herausforderung auf den Punkt.

Thomas Walker hat die Schulentwicklung in Attinghausen vorangetrieben und präsentiert uns das entsprechende Konzept dazu.

 

Lernateliers schaffen Motivation

«Für einen nachhaltigen Lernerfolg ist die Motivation der Schülerinnen und Schüler entscheidend», erklärt der Schulleiter und führt weiter aus: «Damit sie motiviert sind, müssen sie sich für das Thema interessieren und den Lernprozess unter eigener Kontrolle haben.» Um das zu gewährleisten, entstand die Idee der Lernateliers.

 

Für einen nachhaltigen Lernerfolg ist die Motivation der Schülerinnen und Schüler entscheidend
Thomas Walker, Schulleiter

Der Start erfolgte vor drei Jahren in der Primar- und Sekundarschule. Zwischen sechs und acht Wochenlektionen arbeiten die Schülerinnen und Schüler seither in diesem Setting. Nachdem im kursorischen Unterricht ins Thema eingeführt wurde, vertiefen es die Lernenden selbstbestimmt im Atelier. Dazu stehen ihnen zahlreiche Aufträge zur Auswahl. «Die Schülerinnen und Schüler bestimmen, planen und organisieren das Arbeiten am Thema. Das erhöht die Lernmotivation und Selbstregulation», ist Thomas Walker überzeugt.

Ein Regal voller Aufgaben

Wir steigen in den obersten Stock des Schulhauses. Hier war einmal eine Dachwohnung, die heute das Refugium der 1. Klasse ist. Neben einer Küche gibt es mehrere Zimmer, die sich ideal für den Atelierbetrieb eignen. Im grössten Raum hat Lukas Kalbermatten das Gemeinschaftszimmer eingerichtet und versammelt hier seine Schülerinnen und Schüler für den geführten Unterricht. Wenn es Zeit ist für das Lernatelier, werfen die Erstklässler einen Blick auf das Whiteboard und sehen hier, welche Aufträge es für das aktuelle Thema zu bearbeiten gibt. Im Regal gegenüber findet sich für jeden Auftrag eine Box mit dem dazugehörenden Material. Nun entscheiden die Kinder selbst, woran sie arbeiten möchten, und ziehen die entsprechende Kiste aus dem Regal. Danach verteilen sie sich auf die Zimmer und lernen ruhig und konzentriert. «Der Atelierbetrieb ist nicht chaotisch», erzählt Lukas Kalbermatten, «die Kinder arbeiten im eigenen Tempo und empfinden keinen Druck.» 

‹Die Sprachstarken 1› sind sehr motivierend und überzeugen konzeptionell und mit der Materialisierung.
Lukas Kalbermatten, Primarlehrer

Heute haben sich viele Kinder für das Thema «Brief schreiben» entschieden. Wir treffen sie in der Küche, wo sie gerade damit beschäftigt sind, ihre Briefe mit einem Siegel zu verschliessen. Zwei Mädchen haben sich die Box «Magnetbuchstaben» geschnappt und sitzen nun auf dem Boden und schreiben ein Wort nach dem anderen. Einige Jungs ziehen sich mit den Tablets in ein Zimmer zurück und arbeiten an den digitalen Lernwerkstätten der «Sprachstarken 1».

Fertig geschrieben und versiegelt. Der Auftrag «Brief schreiben» ist erfolgreich erledigt.
Auf dem Whiteboard stehen die Arbeitsaufträge und gegenüber befinden sich die Boxen mit dem Material dazu. Die Arbeitshefte und die digitalen Lernwerkstätten der «Sprachstarken 1» sind fester Bestandteil der Lernateliers.

 

«Die Sprachstarken 1» überzeugen

Die Materialien der «Sprachstarken 1» sind fest in den Lernateliers eingeplant. «Die Arbeitshefte und die digitalen Lernwerkstätten eignen sich perfekt dafür. Sind sie einmal eingeführt, werden sie zum Selbstläufer und die Kinder können eigenständig damit arbeiten», erzählt Lukas und ergänzt: «Die Kinder lieben ‹Die Sprachstarken› und sind stolz, wenn sie mit den Arbeitsheften fertig sind.» Besonders schätzt er, dass «Die Sprachstarken 1» individuell einsetzbar sind und sich für unterschiedliche Niveaus eignen. «Das erleichtert mir die Arbeit deutlich», bestätigt er uns. 

14 sprachstarken in2 rundgang 1 2026 klett und balmer
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Lukas Kalbermatten arbeitet gerne mit den «Sprachstarken 1». Er setzt sie regelmässig in den Lernateliers ein. 
Die Arbeitshefte sind auch bei den Kindern sehr beliebt.

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