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Zeitreise

Digitales Konzept überzeugt

Die Weiterentwicklung der «Zeitreise» schreitet zügig voran. Eine Themeneinheit aus dem ersten Band wurde inzwischen in der Schulpraxis erprobt. Wir konnten eine 8. Klasse an der Sekundarschule Sagen in Hochdorf dabei begleiten.

Die neue «Zeitreise» erhält neben vielen Weiterentwicklungen am Themenbuch zwei komplett neue Lehrwerksteile: den «Digitalen Raum» und das Journal. Wie diese Neuerungen bei Gabriella Petruccelli und ihrer Klasse ankommen, haben wir während eines Schulbesuchs erfahren.

Meinung der Lernenden miteinbeziehen

«Die Erprobung ist spannend für uns», erzählt Gabriella und ergänzt: «Ich lerne viel über die Entwicklung von Lehrmitteln und kann meine Praxiserfahrung einbringen. Besonders bereichernd finde ich den Einbezug der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler haben oft einen ganz anderen Blick auf das Lehrmittel als wir Lehrpersonen.»Sie sieht die Teilnahme ihrer Klasse an der Erprobung als grossen Vorteil. Die Lernenden kennen das Thema bereits aus der 7. Klasse und können die neue Ausgabe gut mit der bestehenden vergleichen.

Die Schülerinnen und Schüler haben mit grossem Interesse an der Erprobung der Zeitreise mitgemacht.

 

Themenbuch: fokussiert und strukturiert

Erprobt wird das Kapitel 9, «Europa bereichert sich», aus der Themeneinheit 2 , «Europa in der Welt». Die Lernenden haben das Erprobungsmaterial vor sich und die Themenseite aufgeschlagen. Das neue Layout kommt bei ihnen gut an: Sie finden, dass die grösseren Abbildungen und der geringere Textanteil die Seiten klar strukturieren und für mehr Übersicht sorgen. Das hilft ihnen beim Erarbeiten der Inhalte. Dass bei jeder Themenseite immer drei Aufgaben stehen sowie ein Verweis auf den «Digitalen Raum» mit weiteren Lernangeboten platziert ist, findet Gabriella gut: «Damit sind die beiden Medien verknüpft, es gibt eine durchgängige Struktur und das Themenbuch wird entlastet.»

Digitales Konzept kommt gut an

Der ‹Digitale Raum› ist logisch aufgebaut und nutzerfreundlich. Damit holen wir die Jugendlichen in ihrer Welt ab.»
Gabriella Petruccelli

Die Schülerinnen und Schüler wechseln nun in den «Digitalen Raum» und loggen sich auf meinklett.ch ein. Mit wenigen Klicks gelangen sie zu den digitalen Inhalten. Beim Lösen anspruchsvoller Fragen erhalten sie Tipps, ein Glossar und vereinfachte Quellentexte erleichtern das Verstehen. Gabriella lobt die intuitive Bedienung: «Die Schülerinnen und Schüler finden sich sofort zurecht. Der ‹Digitale Raum› ist logisch aufgebaut und nutzerfreundlich. Damit holen wir die Jugendlichen in ihrer Welt ab.»

Die neue «Zeitreise» macht hybriden Unterricht einfach, dank logischer Verknüpfung von Print und digital.
Gabriella Petruccelli meint: «Der ‹Digitale Raum› bietet viele Möglichkeiten und ich freue mich darauf, diese weiter auszuprobieren.»

 

Digitaler Werkzeugkasten für interaktiven Unterricht

Präsentationsmodus schafft neues Unterrichtserlebnis

Beim Präsentationsmodus handelt es sich um eine neue Funktion innerhalb des «Digitalen Raums» für die Lehrperson. Er löst die Digitale Ausgabe für Lehrpersonen (DAL) ab und erweitert deren Möglichkeiten. Sie als Lehrperson projizieren Buchseiten an die Wand, blenden Lösungen ein, starten passende Audios oder zoomen in eine Illustration. Auch die Unterrichtsvorbereitung wird einfacher und ortsunabhängig: Alle Materialien, inklusive didaktischer Hinweise, sind digital an einem Ort und lassen sich mit einer Markier- und Notizfunktion bearbeiten.

Video zum «Digitalen Raum» der Zeitreise

Für Lehrpersonen hält der «Digitale Raum» zusätzliche Funktionen bereit. Besonders gespannt ist Gabriella auf den Präsentationsmodus, der inzwischen einsatzbereit ist (siehe Kastentext). Damit lassen sich unter anderem die Buchseiten an die Wand projizieren. Dank Zoom-, Markier- und Notizfunktionen steht dem interaktiven Unterricht nichts mehr im Wege.
Den Begleitband mit didaktischen Hinweisen erachtet sie ebenfalls als Mehrwert. Genauso wie das digital ausklappbare Handbuch mit seitengenau verorteten Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung, Zusatzinformationen zur Themenseite, Lösungen zu den Aufgaben und den Lernzielen. «Es befindet sich alles am richtigen Ort. Das erleichtert das Unterrichten», fasst Gabriella zusammen.

Journal begleitet durch das Jahr

Erscheinungstermine und Vorabmaterial 

Die neue «Zeitreise» erscheint wie folgt:

Band 1: Schuljahr 2027/28

Band 2: Schuljahr 2028/29

Band 3: Schuljahr 2029/30

Möchten Sie einen Blick in die neue «Zeitreise» werfen? In unserem Webshop können Sie das kostenlose Vorabmaterial bestellen:

zum Webshop

 

Am Ende der Lektion schlagen die Lernenden das Journal auf. Das 24-seitige Heft begleitet die Klasse durch das ganze Schuljahr. Es enthält den persönlichen Nutzer-Schlüssel für den «Digitalen Raum» und bietet einen idealen Rahmen für die Arbeit an einer Themeneinheit: Auf den «Wegweiser»-Seiten aktivieren die Schülerinnen und Schüler zu Beginn ihr Vorwissen und halten am Ende der Themeneinheit fest, wie sich ihr Geschichtsbewusstsein verändert hat. Gabriella findet es spannend, dass mit dem «Wegweiser» die Wertevorstellungen und Meinungen der Jugendlichen direkt angesprochen werden, was zu interessanten Diskussionen führt. «So wird das Geschichtsbewusstsein der Jugendlichen sichtbar und am Ende der Themeneinheit sieht man (hoffentlich) ein kompetentes, erweitertes Geschichtswissen mit neuen Erkenntnissen», erzählt sie. Auch die praktische «Lernspur» im Journal, wo das Wichtigste aus jedem Kapitel festgehalten wird, erachtet Gabriella vor allem auch für weniger leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als hilfreich: «So behalten sie den Überblick über das Gelernte.»

Keine selbsterstellten Dossiers mehr?

Bislang hat Gabriella für jede Themeneinheit und für alle Stufen (IF/A, B und C) ein Dossier erstellt. Das könnte sich nun ändern, meint sie: «Mit den Lehrwerksteilen Themenbuch, ‹Digitaler Raum› und Journal ist es denkbar, dass ich keine Dossiers mehr mache.»

Weitere Informationen zum Lehrwerk

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