Didaktik

Aktives Handeln und kritisches Denken

Fürs Programmieren ist Lernen durch aktives Handeln die einzige funktionsfähige Lernstrategie. Das Motto lautet: Wir fokussieren auf die Prozesse der Entwicklung statt auf fertige Produkte. Durch diese Vorgehensweise wird das kritische Denken gefördert. Die Welt ändert sich schnell und es ist unvorhersehbar, welche Berufe es in Zukunft geben wird. Deswegen sollte die Bildung in erster Linie auf Kreativität und Selbstständigkeit ausgerichtet sein. Die Schülerinnen und Schüler müssen Entdeckungen für sich selbst neu entdecken, gebaute Werke selbst nachbauen und nach Bedarf verbessern. Nur wer auf solche Prozesse hin ausgebildet wird, kann später kreativ etwas Neues hervorbringen.

Die technische Welt verstehen und mitgestalten

Schülerinnen und Schüler sollen die von Menschen kreierte technische Welt verstehen, steuern und mitgestalten können. Mit «Einfach Informatik» werden sie ans Erfinden und Produzieren herangeführt statt nur ans Konsumieren von bestehenden Anwendungen. Es werden Prinzipien und Kompetenzen vermittelt, die langlebig sind und noch in vielen Jahren bei der Weiterentwicklung der Automatisierung zum Einsatz kommen werden.

Das intellektuelle Potenzial entfalten

Die Förderung der Schülerinnen und Schüler findet in einer Dimension statt, die durch andere Fächer nicht in vergleichbarem Mass abgedeckt wird. Das konstruktive Basteln, Testen, Korrigieren und Verbessern von eigenen kreativen Produkten steht hier im Vordergrund. Das Auswendiglernen von Betriebsanleitungen für Softwareanwendungen wird vermieden. Die Entwicklung der informatischen Denkweise fördert auch die Grundkompetenzen in den Bereichen Sprache und Mathematik.

Präzise kommunizieren

Informatikunterricht fördert die Fähigkeit, verständlich zu kommunizieren. Beim Programmieren muss man sich ganz genau und grammatikalisch korrekt ausdrücken, sonst versteht der Computer die Anweisungen nicht. Es geht aber nicht nur darum, Algorithmen genau zu beschreiben. Eine präzise Beschreibung von Objekten und Problemstellungen ist die Voraussetzung für eine algorithmische Suche nach Lösungen.

«Einfach Informatik» und der Lehrplan 21

Die zwei Bücher entsprechen im Modul Informatik im Lehrplan 21 allen drei Kompetenzen «Datenstrukturen», «Algorithmen» und «Informatiksysteme». Sie sind verständlich und anschaulich konzipiert und so ideal für den Fach- und den fächerübergreifenden Unterricht oder das Freifach Informatik.

Kompetenzraster «Einfach Informatik 5 und 6»

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