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Open World

Abwechslungsreich und attraktiv

Im Kanton St. Gallen ist das Englischlehrwerk «Open World» seit vielen Jahren im Einsatz. Seit Sommer 2019 arbeiten die meisten Schulen mit der weiterentwickelten Version, so auch Beatrice Gutmann an der Sekundarschule «Meitleflade». Dort kommt das Lehrwerk sehr gut an, wie ein Schulbesuch zeigt.

Es ist schon ein spezielles Gefühl, nach über zwanzig Jahren wieder das Schulhaus zu betreten, in dem man selbst zwei Jahre lang die Sek besuchte. Die sogenannte Meitleflade in St. Gallen, eine Oberstufe für Mädchen, wirkt moderner und heller als in der Erinnerung. Wir steigen in den vierten Stock hoch, wo sich das Schulzimmer von Beatrice Gutmann befindet. Seit 18 Jahren unterrichtet sie hier Englisch. Heute üben die 22 Schülerinnen, Fragen im Present simple zu stellen. «Question time» heisst das entsprechende Kapitel der Unit 2 von «Open World 1», in der es um die Kommunikation der Tiere geht.

Beatrice Gutmann projiziert die Digitale Ausgabe für Lehrpersonen (DAL) von «Open World 1» auf das Smartboard und zoomt eine Aufgabe heran: Die Siebtklässlerinnen müssen Fragesätze mit den «question words» what, why, where, when und how many bilden. Die Jugendlichen arbeiten ruhig und konzentriert. Danach geht Beatrice Gutmann die Aufgaben mit der Klasse durch, schreibt die korrekten Fragen aufs Smartboard: What do whales use to communicate? Why do ants communicate?

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Klar gestaltet und verständlich

Als Nächstes schreiben die Schülerinnen zwei Fragesätze auf und müssen anhand dieser Beispiele ihrer Sitznachbarin erläutern, wie Fragen mit Fragewörtern gebildet werden. Beatrice Gutmann wandert von Pult zu Pult, hört zu, erklärt auf Deutsch und auf Englisch.

Wir nutzen die Gelegenheit und stellen ebenfalls ein paar Fragen zum neuen «Open World». «Man versteht die Texte gut, und mir gefallen die vielen Bilder, das Coursebook ist farbenfroh gestaltet», gibt Sofia, 12, bereitwillig Auskunft. Die gleichaltrige Chioma findet, dass die Units gut aufgebaut sind und Wichtiges Schritt für Schritt erklärt werde. Sie würde es allerdings bevorzugen, wenn das Vokabular ins Coursebook integriert wäre und nicht separat im Language Companion stünde. Sie arbeitet aber dennoch gerne mit dem Lernbegleiter. Den Language Companion findet auch Sophie, 13, hilfreich und meint zu «Open World»: «Das Lehrwerk ist sehr abwechslungsreich.» Sie schätzt es, dass sie einerseits Grammatik lernt, gleichzeitig aber auch neues Wissen erwirbt, in der aktuellen Unit eben über die Kommunikation der Tiere.

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Beatrice Gutmann unterrichtet gerne mit dem neuen «Open World».

Ein Tablet für jede Schülerin

Das bewährte Englischlehrwerk für die Sekundarstufe I wird derzeit überarbeitet. Die Bände 1 und 2 der Neuausgabe sind bereits erhältlich, «Open World 3» ist auf das Schuljahr 2020/21 einsatzbereit. Beatrice Gutmann kennt «Open World» gut. Bei der ersten Ausgabe hat sie als Co-Autorin mitgewirkt, bei der Überarbeitung als Begutachterin. «Die neue Version ist schlanker als ihre Vorgängerin, das begrüsse ich», sagt sie. Gut findet sie, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mehr zwischen mehreren Lehrwerksteilen switchen müssen, sondern dass sie alles im Coursebook finden, wo sie auch gleich ihre ­Lösungen eintragen, Texte markieren und Notizen anbringen können

Wortschatz üben, üben, üben

Wortschatzübungen gibt es niemals genug. Deshalb finden Lehrpersonen im Online-­Bereich des Teacher’s Book 1 und 2 jetzt Excel-Listen, die nebst dem Wort und der Übersetzung auch die phonetische Schrift und Beispielsätze ­enthalten. Damit können Lehrpersonen eigene Wortschatzübungen zusammenstellen. Alle digitalen ­Inhalte sind auf meinklett.ch abgelegt.

Zufrieden ist die Lehrerin auch mit den Differenzierungsmöglichkeiten und der Progression. Super sei, dass der Wortschatz auf Quizlet ist. An der Meitleflade haben alle Jugendlichen ein eigenes Tablet, dieses können sie insbesondere für die Interactive exercises auf der Lernplattform meinklett.ch nutzen. «Im Unterricht selbst setze ich die Übungen selten ein, aber die Schülerinnen haben die Möglichkeit, zuhause selbstständig zu üben oder sich spezifisch auf Prüfungen vorzubereiten.»

Und was meint Beatrice Gutmann zum Begleitband? Als erfahrene Lehrerin und ausgezeichnete Kennerin des Englischlehrwerks nutzt sie den Begleitband zum Lehrwerk nur noch sporadisch. «Doch für junge Lehrpersonen ist er sehr hilfreich.»

www.klett.ch/openworldneu


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