«Erlebnis Sprache» folgt einer spiralförmigen Progression. Die Inhalte sind vom Einfachen zum Anspruchsvollen hin angeordnet. Dieser Aufbau gibt der Lehrperson grosse Flexibilität. Die Arbeitsaufträge sind auf eine handlungsorientierte Themenbearbeitung ausgerichtet. Produktaufträge mit Beurteilungsrastern und Modultests ermöglichen die Kontrolle der Lernfortschritte.
«Erlebnis Sprache» leitet zu wirkungsvollem sprachlichem Handeln an. Der Begleitband für Lehrpersonen enthält zu allen Modulen Vorschläge für schriftliche oder mündliche Produkte. Ein Produkt wird mit einem erprobten Auftrag und einem Beurteilungsraster konkretisiert; diese können eins zu eins übernommen oder modifiziert werden.
Die Inhalte sind vom Einfachen zum Anspruchsvollen angeordnet. Hinzu kommt, dass einmal bearbeitete einfachere Inhalte später in komplexerer Form wieder aufgenommen und dabei erweitert und vertieft werden. So vermittelt «Erlebnis Sprache» die Fertigkeit des Präsentierens bereits im Modul 3, sie taucht später in Modul 11 in anspruchsvollerer Form als Überzeugungsrede wieder auf.
Die Lerninhalte weisen einen engen Bezug zu Beruf und Allgemeinbildung auf. Dadurch erhalten sie eine Bedeutung für die persönliche und berufliche Zukunft der Lernenden. Das Verfassen eines Berufsporträts in Modul 6 zielt zum Beispiel auf die Erweiterung von Kompetenzen, die im beruflichen Alltag gefragt sind.
«Erlebnis Sprache» ermöglicht in fast jedem Modul das Arbeiten an konkreten sprachlichen Themen. Diese werden situativ behandelt – so enthält das Modul 6 zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Verfassen eines Porträts Aufgaben zum Thema direkte und indirekte Rede. Im Modul 9 geht es um das logische Verknüpfen von Aussagen in Form von Haupt- und Nebensätzen.