Mit den «Sprachstarken» erforschen und reflektieren die Schülerinnen und Schüler Sprache. Die Lernziele sind für die Lehrperson und die Schülerinnen und Schüler transparent. Die klar formulierten, produktorientierten Aufträge enthalten Erfüllungskriterien, welche die Lernziele deutlich machen. Dies unterstützt die Selbstbeurteilung.
Sprachhandlungskompetenzen fördern
Neben den Sprachkompetenzen im engeren Sinn, dem Lesen und Schreiben, Zuhören und Sprechen, bearbeiten «Die Sprachstarken» zwei weitere Gegenstandsbereiche, die der Lehrplan 21 vorgibt. Zum einen Literatur, also das literarische Lesen und das Wissen über Literatur und Kultur. Zum andern Sprache als Gegenstand, wobei Grammatik sowie Reflexion über Sprachgebrauch und Sprachverwendung im Fokus sind.
Themenorientiert unterrichten
Die Themen, die das Lehrwerk aufgreift, stehen im Zusammenhang mit dem übergeordneten Thema Sprache. Diese ist Lernanlass und Lerngegenstand in einem. Jedes Themenfeld wird in jedem Schuljahr ein- bis dreimal bearbeitet. Die über die Bände gleichbleibenden Themenfelder sorgen für die Wiederaufnahme, Repetition und Vertiefung bekannter Inhalte und Sprachlernprinzipien. Auch erleichtern sie die Arbeit in altersgemischten Lerngruppen. Zyklisches Lernen ist gewährleistet.
Reiche Lernumgebungen anbieten
Die Lernumgebungen ermöglichen vielfältige und spannende Lernangebote. Die Texte, Aufträge und Aufgaben sind so gewählt, dass sich daraus zahlreiche Unterrichtsanregungen ergeben. Die Kompetenzbereiche Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören kommen gleichwertig zum Zug. Das Lehrwerk fördert die Jugendlichen auch in den im Lehrplan 21 formulierten Aspekten Fertigkeit, Ästhetik/Kultur und Reflexion.
Einfach differenzieren
Die in vielen Kantonen praktizierte Dreigliedrigkeit der Oberstufe führt dazu, dass vermehrt differenziert werden muss. «Die Sprachstarken» tragen dem mit zwei unterschiedlichen Arbeitsheften Rechnung. Die sorgfältig durchdachten Aufgabenstellungen im Sprachbuch sind ein wichtiger Baustein der Binnendifferenzierung. Das Lehrwerk wird allen Begabungsstufen und auch Jugendlichen mit Deutsch als Zweitsprache gerecht.
Selbstgesteuerte Lernprozesse ermöglichen
«Die Sprachstarken» regen selbstgesteuerte Lernprozesse an und fördern das Herausbilden von Sprachstrategien. Aufgaben mit Lernzielen, Aufträgen und einer abschliessenden Evaluation unterstützen und begleiten das eigenständige Lernen. Selbstbeurteilungen, Portfolioarbeit und Arbeitsjournale fördern den Reflexionsprozess und damit das Erwerben von Strategien. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen die Strategien für das Lesen, Hören und Schreiben, die sie in der Primarschule kennen gelernt haben, und eignen sich neue Strategien, zum Beispiel zur Informationsbeschaffung, an.
Mit verschiedenen sprachlichen Medien umgehen
Medienbildung und Anwendungen von ICT sind wichtige Themen der «Sprachstarken». Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Medien kennen, gestalten Aufgaben mit diesen und denken über sie nach. Das Augenmerk liegt dabei auf sprachlichen Aspekten.
Kompatibel mit dem Lehrplan 21
«Die Sprachstarken» sind kompetenzorientiert und damit dem Lehr- und Lernverständnis des Lehrplans 21 verpflichtet. Die vom Lehrplan geforderten Tätigkeiten und Inhalte deckt das Lehrwerk ab. Eine detaillierte Übersicht darüber, wie «Die Sprachstarken» die Kompetenzbereiche und Handlungsaspekte des Lehrplans 21 berücksichtigen, finden Sie in den Kompetenzrastern unter «Downloads».
Broschüre zum didaktischen Konzept und zu den Inhalten
Möchten Sie mehr über die Hintergründe und das didaktische Konzept der «Sprachstarken» erfahren? Die Broschüre enthält viele zusätzliche Informationen zur Didaktik und den Inhalten.
«Die Sprachstarken 7» – Sprache ist Ausdruck
In den «Sprachstarken 7» tauchen die Schülerinnen und Schüler ein in die fantastische Welt von Cornelia Funke und schauen der Autorin bei der Arbeit über die Schulter. Sie schreiben selbst packende Geschichten und Berichte. Sie lernen, überzeugend zu argumentieren, und erleben, wie Literatur durch Imagination lebendig wird.
«Die Sprachstarken 8» – Sprache ist Austausch
In den «Sprachstarken 8» lernen die Schülerinnen und Schüler die Autorin Mirjam Pressler kennen und tauchen ein in ihre lebendigen Texte. Sie setzen sich mit der Berufswahl auseinander und erhalten Tipps fürs Vorstellungsgespräch. Sie schreiben an einem Klassenroman mit und lernen, Projekte zu dokumentieren und über literarische Texte zu sprechen.
«Die Sprachstarken 9» – Sprache ist Aufbruch
In den «Sprachstarken 9» entdecken die Schülerinnen und Schüler William Shakespeare und die faszinierende Welt des Theaters. Sie performen eigene Slam-Texte und lernen, Gespräche zu moderieren und schriftlich zu argumentieren. Sie erfahren, mit welchen Strategien sie ihre Texte inhaltlich überarbeiten können, und erhalten Tipps zur Gestaltung einer schriftlichen Arbeit.
Fachdidaktische Projektleitung
Thomas Lindauer, Professor für Deutsch und Deutschdidaktik an der Pädagogischen Hochschule der FHNW; Mitarbeit am Lehrplan 21 und Mitglied im Rat für deutsche Rechtschreibung; fachdidaktische Projektleitung «Die Sprachstarken 2–9»
Werner Senn, Professor für Deutsch und Deutschdidaktik, Fachleiter Deutsch, Dozent für Deutschdidaktik und Projektleiter Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Luzern; Mitarbeit am Lehrplan 21; fachdidaktische Projektleitung «Die Sprachstarken 2–9»
Autorinnen und Autoren
Verena Cathomas, Real- und Sekundarlehrerin in Kölliken AG
Christian Dischl, Sekundarlehrer in Schwyz, Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Luzern, Fachberater Deutsch Sekundarstufe I
Ruth Frei-Schär, Sekundarlehrerin in Alterswilen TG
Gisela Koller Ullmann, Sekundarlehrerin in Weggis LU, Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Luzern
Stephan Nänny, Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der PHTG in Kreuzlingen, Autor «Die Sprachstarken 2–9»
Christoph Ruprecht, Sekundarlehrer in Utzenstorf BE
Peter Widmer, Dozent für Fachdidaktik Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Luzern, Fachberater Deutsch Sekundarstufe I
Die Übungen für das Grammatik- und Rechtschreibtraining wurden zusammengestellt von:
Claudia Schmellentin, Leiterin der Professur «Deutschdidaktik und ihre Disziplinen» am Institut Sekundarstufe I und II der Pädagogischen Hochschule der FHNW, Mitglied im Rat für deutsche Rechtschreibung (EDK-Mandat)
Afra Sturm, Professorin für Deutsch und Deutschdidaktik am Zentrum Lesen der Pädagogischen Hochschule der FHNW, Autorin des «Schweizer Schülerdudens»
Projektleitung und Redaktion
Sabina Schleuniger, Roman Steinlin, Klett und Balmer Verlag