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Mathematiktagung

Mathe Tagung Event 452x640

EXPERIMENTIEREN MIT ZAHLEN UND FORMEN

Gerne laden wir Sie zur diesjährigen Mathematiktagung ein. Hier sollen Sie Gelegenheit finden, sich mit Expertinnen und Experten sowie Fachkollegen auszutauschen und von neuen Ideen zu erfahren. In inspirierenden Workshops zeigen Ihnen die Referentinnen und Referenten mit ihrer Expertise auf, wie Sie das «Schweizer Zahlenbuch» und dessen Materialien gewinnbringend im Unterricht einsetzen können. Melden Sie sich bitte rechtzeitig an, denn die Platzzahl ist beschränkt.


ERÖFFNUNGSREFERAT

Kann man Glück und Pech berechnen?

Stochastik. Das ist die Mathematik des Zufalls. Denn auch der Zufall ist nicht nur chaotisch. Er hat seine Regeln und befolgt Gesetze.

Prof. Dr. Christian Hesse studierte 1979 an der Justus-Liebig-Universität Giessen und ab 1983 als Fulbright-Stipendiat an der Indiana University. Nach mehreren Zwischenstationen ist er seit Dezember 1991 Professor für Mathematische Statistik am Institut für Stochastik und Anwendungen der Universität Stuttgart.

Zuletzt erschienen die Bücher «Von Glückszahl bis Geheimzahl», eine kurzweilige Reise durch die Welt der Zahlen und «Alles kein Zufall!: Liebe, Geld, Fußball - so berechnen Sie den Erfolg» mit alltagstauglichen Mathe-Tricks für jede Lebenslage.

PROGRAMM

  • 08:30 - 09:15 Türöffnung, Kaffee und Gipfeli, Lehrmittelausstellung
  • 09:15 - 10:15 Eröffnungsreferat Prof. Dr. Lutz Jäncke
  • 10:30 - 12:00 Workshops 1–5, erste parallele Durchführung
  • 12:00 - 13:15 Mittagessen mit Lehrmittelausstellung
  • 13:15 - 14:45 Workshops 1–5, zweite parallele Durchführung
  • 14:45 - 16:00 Apéro mit Lehrmittelausstellung

Workshops

Workshop 1:
Zugänge zu Form und Raum mit dem weiterentwickelten «Schweizer Zahlenbuch» (Zyklus 1). Experimentieren mit Figuren und auf Plänen

Im Workshop beschäftigen wir uns mit verschiedenen geometrischen Lernanlässen zu Symmetrie, Figuren und Plänen. Nach einem Input durch die Referentinnen können die Teilnehmenden Aktivitäten für den Zyklus 1 selber ausprobieren. Anschliessend diskutieren wir mögliche Umsetzungen und Differenzierungen im Unterricht. Klassenstufen: 1. und 2. Schuljahr

Lis Reusser, Dozentin Mathematikdidaktik PH Bern, Autorin «Schweizer Zahlenbuch», Weiterentwicklung 1–4

Workshop 2:
Experimentieren mit Würfeln in Form und Raum. Handlungsorientierung an Würfeln – analog und digital – erleben

Handlungsorientierter Geometrieunterricht erfordert immer wieder den realen Bezug zu den Themen Form und Raum. Inwieweit können nun digitale Medien den Lernprozess erweitern und vertiefen? Wir fokussieren auf handlungsorientierte Aufgabenstellungen und Herausforderungen zum Thema Würfelbauten und ziehen zu der enaktiven, also analogen, auch die digitale Auseinandersetzung hinzu.

Dies alles mit dem Kernanliegen: Wann kann welche Lernsituation den Lernenden als optimale Hilfestellung dienen? Neben greifbaren Lernmaterialien werden Einblicke in verschiedene digitale Apps für den Geometrieunterricht ermöglicht, die fachdidaktischen Gütekriterien genügen. Letztlich sollen Experimente nicht nur in der Zahlenwelt, sondern auch in der Welt der Formen und Räume stattfinden.

Philippe Sasdi, Dozent Fachdidaktik Mathematik und neue Medien PH Bern, 20 Jahre Unterricht im Zyklus 2

Workshop 3:
Erforschen ist nur was für die Starken!? Der Handlungsaspekt Erforschen und Argumentieren im Unterricht mit Kindern mit besonderem Bildungsbedarf im Fach Mathematik

Aktiv-entdeckendes Lernen ist mehr als eine Unterrichtsform oder -methode. Mit aktiv- entdeckendem Lernen werden allgemeine mathematische Lernziele wie Erforschen, Kommunizieren und Argumentieren erworben, deren Bedeutung durch den Lehrplan 21 gestärkt wurde. Im Workshop werden auf der Grundlage des Heilpädagogischen Kommentars zum «Schweizer Zahlenbuch» Möglichkeiten vorgestellt, wie Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf in Mathematik im Handlungsaspekt Erforschen und Argumentieren gefördert werden können.

Michael Link, Dozent Mathematikdidaktik PH St. Gallen

Workshop 4:
Mit dem «Zahlenbuch 1 und 2» in altersdurchmischten Lerngruppen unterrichten. Umsetzungsmöglichkeiten kennen lernen und Praxiserfahrungen austauschen

Wie lässt sich Unterricht mit mehreren Jahrgängen in einer Lerngruppe gestalten, damit alle Kinder einen Zugang zu den Lerninhalten finden und ein Lernen von- und miteinander begünstigt wird? Was gilt es in der Unterrichtsplanung und in der Parallelisierung der Themen bei AdL zu beachten? Egal, ob mehrere Klassen in einer Lerngruppe unterrichtet werden oder nicht: Die Gruppe ist auf jeden Fall «entwicklungsdurchmischt».

Wir lernen Umsetzungsmöglichkeiten kennen, werden selbst an konkreten Beispielen tätig und tauschen uns über Praxiserfahrungen aus.

Monika Heitzmann Huber, Dozentin für Mathematikdidaktik am Institut Primarstufe PH FHNW, Schulische Heilpädagogin, Fachperson für Begabungs- und Begabtenförderung, 18 Jahre Berufserfahrung im altersdurchmischten Lernen (AdL)

Workshop 5:
Üben in der Mathematik spielerisch fördern

Der spielerische Umgang mit Mathematik fördert das aktiv-entdeckende Lernen und eignet sich deshalb, mathematische Kompetenzen gezielt und nachhaltig aufzubauen.

In den Bänden 1 und 2 des «Schweizer Zahlenbuchs» werden verschiedene Übungsformate spielerisch angereichert. Diese können in jeder Lernphase eingesetzt werden. Zudem dienen sie als Beobachtungsinstrument zur Förderung der weiteren Lernschritte.

Im Workshop setzen wir uns mit spielerisch-mathematischen Übungen im Zyklus 1 auseinander und diskutieren mögliche Umsetzungsformen.

Corinne Odermatt, Dozentin Fachdidaktik Mathematik IWM Bern, 18 Jahre Unterricht im Zyklus 1

Koordinaten und Anmeldung

Datum und Uhrzeit

Ort

Hotel Arte
Riggenbachstrasse 10
4600 Olten

Anmeldung

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Kontakt

Henrik Viertel
Telefonnummer
041 726 28 55
E-Mail-Adresse
henrik.viertel@klett.ch