Geschichte

Die Gründerjahre

Die Buchhandlung Balmer in Zug übernimmt 1957 die Auslieferung und die Vertretung des allgemeinen Programms des Stuttgarter Ernst Klett Verlags. Zwei Jahre später kommt auch die Schulbuchauslieferung dazu. An der ersten Didacta in Basel 1966 sprechen der Verleger Ernst Klett und der Buchhändler Hans Rudolf Balmer erstmals über eine mögliche verlegerische Zusammenarbeit. 1967 wird der Klett und Balmer Verlag gegründet, und es wird ein Informationsbüro eröffnet.

1970 nimmt der Verlag am Landsgemeindeplatz in Zug seine Tätigkeit auf. Dort wird sieben Jahre später auch das Informationsbüro integriert. Die Auslieferung der Lehrwerke besorgt Bücher Balmer.


Erste wichtige Eigenproduktionen

1979 wird die bisherige Klett und Balmer GmbH in eine Kollektivgesellschaft umgewandelt. 1984 erscheint die erste Eigenproduktion: «Der Lesespiegel». Mit diesem Erstleselehrwerk werden in den kommenden Jahren unzählige Schweizer Kinder lesen und schreiben lernen. 1995 beginnt die Erfolgsgeschichte von «Das Zahlenbuch», dem Mathematiklehrmittel für die Primarschule, das Klett und Balmer für den Schweizer Markt herausbringt.


Erfolg und Wachstum

Mit dem Erfolg des Unternehmens wächst auch die Zahl der Mitarbeitenden. Waren es bei der Gründung von Klett und Balmer deren zwei gewesen, sind es im Jahr 2000 bereits 22.


1999 wandelt sich das Unternehmen zu einer Aktiengesellschaft. Im Herbst 2000 zieht der Verlag in einen Neubau an der Baarerstrasse 95. 2001 führt das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem ein und ist seither bei der SQS nach der Norm ISO 9001 zertifiziert.


Die Eigenentwicklungen werden jährlich mehr. Lehrwerke wie das «mathbu.ch», «Die Sprachstarken», «Die Buchstabenreise» und «Young World» stossen in der Schulpraxis auf grosses Echo und werden in vielen Kantonen eingesetzt. Auch für die Sekundarstufe II und für die Weiterbildung entwickelt der Verlag Lehrmittel, so etwa «Sprachsicher – selbstsicher», «ECO.com», «Natura» und «Deutsch in der Schweiz».


2006 übernimmt Klett und Balmer den Luzerner Comenius Verlag. Unter der Marke Comenius sollen wie bis anhin ein Musiklehrwerk für die Volksschule und Unterrichtshilfen herausgegeben werden. 2010 erscheint der erste Band von «Kreschendo» für den Musikunterricht an der Primarschule, 2017 der Band für die Sekundarstufe I.


Im März 2008 richtet der Verlag in der neu eröffneten Buchhandlung «Bücher Balmer», fünf Gehminuten vom Bahnhof Zug entfernt, den Klett-Shop ein, der die bisherige Lehrmittelausstellung in den Verlagsräumen ersetzt. Im selben Jahr übernimmt Klett und Balmer die Mehrheit an der Auslieferung Balmer Bücherdienst AG.


Heute beschäftigt der Verlag 50 Festangestellte, davon 26 in der hauseigenen Redaktion, sowie eine Lernende. Der Verlag bezog 2013 neue, grössere Büroräume an der Grabenstrasse 17 in Baar.


Auch für die kommenden Jahre sind wichtige Neuentwicklungen in Arbeit.