Didaktik

Die Leitideen der «Buchstabenreise»

Das Lehrwerk für den Anfangsunterricht Lesen und Schreiben entspricht den Anforderungen der aktuellen Didaktik. Es bietet einerseits strukturierte Zugänge zur phonologischen Bewusstheit, zur Grafomotorik und zu den Lesestrategien. Andererseits unterstützt «Die Buchstabenreise» den Schriftspracherwerb der Kinder in anregenden Lernumgebungen, die viele Möglichkeiten der Differenzierung bieten. Aufgaben auf verschiedenen Anspruchniveaus werden der Tatsache gerecht, dass die Kinder im Anfangsunterricht unterschiedlich entwickelte Schriftsprachkompetenzen mitbringen.


Geführter und offener Unterricht

«Die Buchstabenreise» bietet Raum für offene und geführte Phasen des Unterrichts. Das «Sprachtraining» etwa leitet zum Üben bestimmter Teilkompetenzen des Schriftspracherwerbs an. In den Lernumgebungen, den sogenannten «Sprachateliers», öffnet sich die Unterrichtsform zugunsten einer selbstständigen Auseinandersetzung mit Sprache in vielfältigen und für die Kinder reizvollen Situationen (z.B. Bibliothek, Buchprojekt, Sprachlabor).


Beurteilen und Fördern

Zur Beurteilung der Teilkompetenzen des Schriftspracherwerbs gibt «Die Buchstabenreise» der Lehrperson ein praktisches Werkzeug in die Hand: den Bogen «Sprachkompetenzen einschätzen». Damit kann sie die einzelnen Kinder nach klaren Kriterien beobachten und die Bemerkungen in einem Raster festhalten. Dieser dient als Grundlage für Fördermassnahmen. Die Lernstandsbestimmung «Das kann ich schon!» zur allgemeinen Einschätzung der Lese- und Schreibentwicklung wird in regelmässigen Abständen verwendet. Aus den Kopiervorlagen mit Basisaufgaben wählt die Lehrperson jene aus, die aufgrund des beobachteten Lernstands am besten zur Förderung des einzelnen Kindes geeignet sind.